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rückwärts sprechen: Gniggojnriheg?
Fast jedes Kind hat mal versucht, den eigenen Namen rückwärts auszusprechen– sei es aus Spass oder um eine Geheimsprache zu entwickeln. Noah wurde zu Haon, Mia zu Aim und Anna blieb verdächtig gleich. Für die meisten von uns bleibt dies eine kurze Spielerei, doch ein paar wenige Menschen können ganze Sätze flüssig rückwärts sprechen. Zwei dieser Ausnahmetalente wurden von einem spanischen Forschungsteam genauer untersucht.
Rückwärtssprechen ist mehr als nur ein unterhaltsamer Trick, denn es fordert das Gehirn auf ungewöhnliche Weise. Sprache muss innerlich umgekehrt und korrekt ausgesprochen werden, und das in Echtzeit. Was für die meisten undenkbar scheint, ist für manche ganz einfach. Doch was passiert dabei im Kopf? Und wie unterscheidet sich ihr Gehirn?
Ein Blick ins Gehirn
Um den neurologischen Grundlagen dieser seltenen Fähigkeit auf die Spur zu kommen, haben Forschende von der Universität Granada zwei Männer, die spontan und fehlerfrei rückwärts sprechen konnten, untersucht. In einer ersten Phase wurden sie mit 18 Teilnehmern in Sprachtests verglichen: Dabei sollten Wörter und ganze Sätze vor- und rückwärts wiedergegeben werden. In einer zweiten Phase folgte eine neurobiologische Untersuchung mittels struktureller und funktioneller Magnetresonanztomografie (MRT und fMRT). Hier wurden die zwei Männer mit einer Kontrollgruppe von 24 Personen verglichen, um die Aktivitätsmuster und neuronalen Verbindungen im Gehirn sichtbar zu machen. Im Vergleich zu den Kontrollpersonen zeigten beide Probanden eine signifikant höhere Genauigkeit bei allen Aufgaben zur rückwärts gerichteten Wiederholung und zudem ein erhöhtes Volumen der grauen Substanz. Bei den normalen (vorwärtsgerichteten) Sprachaufgaben hingegen zeigten sie keine Vorteile – ein starkes Indiz dafür, dass ihre Fähigkeit speziell mit der Sequenzierung und Umstrukturierung von Lautfolgen zusammenhängt, nicht aber mit allgemeinen sprachlichen Fähigkeiten.
Jeder spricht anders – sogar rückwärts
Obwohl beide Probanden mühelos rückwärts sprechen konnten, unterschieden sich ihre Strategien. Einer baute die Wörter systematisch Buchstabe für Buchstabe um, der andere arbeitete stärker über Klangmuster. Die Forscher vermuten: Rückwärtssprechen lässt sich individuell verschieden erlernen oder entwickelt sich intuitiv. Diese Unterschiede im Verhalten spiegelten sich auch im Gehirn wieder. Zwar zeigten beide Rückwärtssprecher einige gemeinsame Merkmale, etwa verstärkte Aktivität in Sprach- und Planungsarealen. Gleichzeitig wies jedoch jeder eine eigene neuronale „Signatur“ auf. Das legt nahe, dass ähnliche sprachliche Leistungen auf ganz unterschiedliche Weise im Gehirn verankert sein können, entweder durch plastische Anpassungen oder durch bereits vorhandene strukturelle Besonderheiten.
Rückwärts denken, vorwärts forschen
Die Studie zeigt eindrücklich, wie flexibel unser Gehirn Sprache verarbeiten kann und wirft spannende Fragen auf: Wie flexibel ist unser Sprachzentrum wirklich? Könnte man Rückwärtssprechen gezielt trainieren? Und gibt es vielleicht sogar einen therapeutischen Nutzen, etwa in der Sprachtherapie? Obwohl die Untersuchung nur eine kleine Stichprobe betrachtete, eröffnet sie spannende neue Ansätze zur Erforschung der kognitiven Flexibilität und sprachlichen Anpassungsfähigkeit.
Quelle:
Torres-Prioris MJ, López-Barroso D, Càmara E, Fittipaldi S, Sedeño L, Ibáñez A, Berthier ML, García AM. Neurocognitive signatures of phonemic sequencing in expert backward speakers. Sci Rep. 2020 Jun 30;10(1):10621. doi: 10.1038/s41598-020-67551-z.
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